16th Mai2018

Kleine Exkursion durch die jap. Küche

by Marcel

 

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Osaka ist landesweit bekannt für seine köstliche Küche, doch auch andere Regionen in Kansai haben leckere Gerichte. Oben z.B. seht ihr ein klassisches Okonomiyaki nach Osaka-Art. Okonomiyaki ist im Prinzip eine Art Pfannkuchen, der aber aus geriebenen Weißkohl besteht, der mit etwas Ei und Mehl zu einer Art Rösti wird. Garniert wird dieser mit Okonomiyaki-Sauce und jap. Mayonaise, sowie gebratenem Speck oder Meeresfrüchten als Topping.

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Dann gibt es da noch Okonomiyaki-Hiroshima Art. Diese unterscheidet sich darin, das es unter dem Okonomiyaki noch eine Schicht Bratnudeln mit Ei gibt. Für mich persönlich die leckerste Variante.

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Natürlich darf auch Sushi nicht fehlen. Viele denken sicher: Die Japaner essen den ganzen Tag Sushi. Nun das Gegenteil ist eher der Fall. Es gibt relativ wenig Sushi-Restaurants, verglichen mit den unzähligen Ramen und Teppanyaki Restaurants. Dennoch ist das Sushi, das man hier geboten bekommt mit dem in Deutschland nicht vergleichbar. Der Fisch ist hauchzart und zergeht auf der Zunge, der Reis schmeckt kräftig, aber nicht matschig. Insgesamt (und ich habe viel Sushi in Deutschland probiert) muss man sagen, das das Sushi bei uns, verglichen mit dem in einem durchschnittlichen jap. Sushirestaurant eher minderwertig ist. Das liegt aber sich auch an der Reisqualität (der hochwerte Klasse 1 Reis wird in Japan verwendet, der minderwertige Klasse 2 Reis ist der, den wir normalerweise in Europa bekommen. Grund für die Beschränkung soll wohl sein, dass die Japaner ihren Eigenbedarf sichern wollen.

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Das berühmte Tonkatsu darf natürlich hier nicht fehlen. Schweinekotlett in jap. Paniermehl auf Reis. Die Japaner glauben, das Gericht bringt Kraft und Glück vor Prüfungen.

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Wer nicht ins Restaurant will, der kommt mit 300 – 600 Yen (ca 2,50 EUR – 5 EUR) auch fast alle Gerichte als Fertiggerichte im Supermarkt zu kaufen. Und nein, Fertiggericht in Japan bedeutet nicht Tütensuppe, sondern ein frisch zubereitetes Gericht, das fertig verpackt morgens in die Supermärkte geliefert wird, und spätestens Abends abverkauft wird. Dies Auswahl, auch kalorienarmer Gericht ist dabei riesig. Es wunder also nicht, warum die Japaner so gesund leben. In Deutschland muss man, wenn man nicht kochen will, zur Fertigpizza greifen, hier kann man sich auch einfach eine ausgewogene Mahlzeit aus Fleisch, Reis und Salat kaufen, die nicht mit 300 Geschmacksverstärkern angerührt wurde.

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Frisches Obst gibt es natürlich im Supermarkt (Janni hat bestätigt dass das Obst besser schmeckt als in Deutschland), aber auch am Automaten. In Shin-Osaka haben wir einen Automaten entdeckt, an dem es frische Äpfel (fertig geschnitten) aus der Präfektur Aomori gibt. Die Äpfel sind supersaftig und supersüß. Wirklich eine toller Erfindung. So kann man mal eben im Zug ein paar Apfelhälften snacken, statt sich einen Burger reindrücken zu müssen. Supereinfall!

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Wer dann doch Heimweh bekommt, findet neben jap. Himbeer-Kitkat und co auch Ritter-Sport Traubenuss und co. im Regal. Eine Tafel kostet aber auch gerne 380 YEN (ca 3 EUR).

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