15th Mai2018

Arashiyama: Hungrige Affen und Stumme Schauspieler

by Marcel

Wer als Tourist nach Arashiyama kommt, der erlebt zwei Seiten dieses malerischen Ortes: Einmal der berühmte Bambuswald, in dem dutzende Chinesische Touristen mit Selfie-Sticks bewaffnet alle 2-3 Meter ein Familienfoto schießen müssen und nach Möglichkeit den gesamten Gehweg zu blockieren, und dann die wirklich schönen Seiten dieses Ortes, die nicht von den chinesischen Pauschaltouristen überrant werden.

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Da wäre z.B. das Anwesen von Okochi Dejiro, einem berühmten jap. Stummfilmschauspieler und Lebemann, der sich in den Bergen des Ortes ein kleines Paradies erschaffen hat, das man unbedingt einmal gesehen haben muss.

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Die kleine Anlage führt quer über kleine Pfade den Berg entlang. Immer wieder gibt es kleine Hütten und Aussichtspunkte.

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…von denen man einen tollen Blick auf die Stadt von Arashiyama hat.

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Die dichte Mooslandschaft ist vermutlich schon genauso alt wie der Künstler selbst.

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Typisch Japanisch war die Sommerresidenz eher schlicht möbliert.

Nach dem kleinen Ausflug ging es dann in den Affenpark von Arashiyama. Betonung liegt auf „gehen“ denn hier geht es erstmal 30-45min Steil bergauf.

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Oben angekommen, wurden wir von einer Horde Affen begrüst. Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen die kleinen Kletterer mit etwas Obst zu füttern. Zwar laufen die Tiere frei um einen herum, zum Füttern muss dann aber doch in einen kleinen Kabuff mit Gittern. Das Essen hat man dem Affen dann direkt in die Pfoten/Hände gereicht. Die Hand eines Japan-Makaken fühlt sich übrigens sehr ledrig an. :-)

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