09th Mai2018

Kobe Steak Event Cooking und alte Bekannte

by Marcel

Heute ging es nach Kobe, der Nachbarstadt von Osaka. Die Hafenstadt ist ringsum vom über 1000m hohen Rokko-Gebirge umgeben.

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Auf einem der Berge findet sich der Herb Garden, ein großer Blumenpark, der sich über den gesamten Berghang erstreckt und nur per Seilbahn erreichbar ist. Trotz der 1000 Höhenmeter hat sich Janni mit in die Gondel gewagt. IMAG2453Dabei konnten wir nicht nur einen tollen Blick über die Skyline Kobes, sondern auch über den großen Wasserfall und den Staudamm werfen, die einige hundert Meter unter uns lagen.

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Oben angekommen, wurde erstmal geschnüffelt. Im Duftmuseum konnte man verschiedene Duftöle beschnuppern, zudem gab es sehr viele Naturprodukte aus der Region zu kaufen, die allesamt einen köstlichen Lavendelduft verströhmen. Natürlich durfte auch das brühmte Lavendeleis nicht fehlen. Einen Eisukuremudisukauntokupongu gab es diesmal dafür nicht, 350 YEN waren aber dennoch ein fairer Preis.

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Zudem gab es noch ein Gewächshaus mit Sonnendeck, von dem aus man die herrliche Aussicht von bequemen Liegesofas aus bewundern konnte.

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Bei der 1. Talstation wollten wir noch einen Abstecher zum Wasserfall machen. Nett war, das vor wilden herumlaufenden Bären (Kuma) gewarnt wurde. Doch die Bären waren gar nicht unser Problem: Leider war der Weg von an Bäumen herabhängenden Raupen gesäumt, von denen eine Prompt Körperkontakt zu Janni suchte. Mir passierte dann 10 Min später das Gleiche., also entschieden wir uns für die Rückkehr zum Bahnhof um von dort in die Innenstadt zu fahren um uns ein saftiges Kobe Steak zu gönnen.

Leider war das Restaurant, bei dem Thomas und ich schon einmal eingekehrt waren Mittags geschlossen, dafür hatte das Restaurant in Ihrem oberen Stock ein Event Cooking, welches wir prompt in Anspruch nahmen. Wir saßen direkt am Tresen vor einer riesigen Heizplatte und suchten uns für 7600 YEN (ca 70 EUR) 2x 120gr. Kobe Steak samt Beilagen (gerösteter Knoblauch, Reis, Sprossen und Süßkartoffeln).

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Natürlich hat der Koch uns auch mit unserem Prachtstück von Rindfleisch abgelichtet:

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Die Köchin war im übrigens ganz allein für uns zuständig. Wir saßen vor Ihm und konnten vor Hunger sabbernd zuschauen, wie Sie erst das Fleisch scharf angebraten hat, dann in feine Streifen geschnitten hat und uns dann in mehreren Gängen die Fleischhappen auf den Teller geschoben hat. Hier wurde also nicht gegessen, es wurde zelebriert!

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Mit dem 70-Eur Steak im Magen ging es dann nach Kyoto. Wir hatten uns breits zuvor mit Thomas und seiner Freundin zum Yaki-Soba getroffen, diesen Abend ging es zum Karaoke und wir sind sicher, das das nicht die letzte gemeinsame Begegnung war.

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