30th Jul2010

Time is over

by Marcel

Der Monat neigt sich dem Ende zu und gemeinsam mit 29 anderen Schülern haben wir heute unser persönliches Abschlusszertifikat erhalten.

Hiermit endet auch meine Blogaktivität auf fukuoka2010.de. Ich hoffe euch hat das Lesen ebensoviel Spass gemacht, wie mir das Schreiben. Doch ein kleiner Bonus kommt noch: Erik wird den Blog auf seiner weiteren Reise mit Marian fortführen. Schaut also immer wieder mal rein 😉

Achja, wo ich übernächstes Jahr meinen Urlaub verbringen werde weiß ich schon 😉

— Marcel —

30th Jul2010

A nice evening

by Marcel

Diesen Donnerstag ging es wieder ins „Happy Cock“. Allyoucaneat + Allyoucandrink für 1200 Yen. Natürlich waren auch Yoko-San (rechts neben Eric) und Rina-San (rechts neben mir) mit am Start. Soll noch mal einer sagen Japaner können nicht feiern 😉

Marian hingegen bestand auf ein Foto mit allen Barkeepern. Offenbar hat man ihn da etwas missverstanden? Whatever, crazy Japan 😉

— Marcel —

28th Jul2010

Why does it always rain on me…

by Marcel

Heute ging es nach Dazaifu etwas Kulturluft schnuppern. Leider spielte das Wetter nicht so gut mit, dennoch sind uns einige gute Fotos der über 400 Jahre alten Shinto-Schreine gelungen.

— Marcel —

26th Jul2010

Ohori Park am Tag

by Marcel

Nochmal ein Panoramablick vom Ohori-Park bei Tag.

— Marcel —

26th Jul2010

Kampf der Drachen

by Marcel

Kurz nach 10 war es soweit: Die Drachen des jew. Stadtteils trafen zum Kampf aufeinander.

— Marcel —

26th Jul2010

Daijayama Festival

by Marcel

Misako hat uns in ihre Heimatstadt Omuta (大牟田市) zum diesjährigen Drachenfest „Daijayama“ eingeladen. Unsere erste Fahrt mit der Japanischen Bahn war angenehm wie erwartet. (Keine zertrümmerten Scheiben oder angenagte Sitze, kein frischer Uringeruch im Abteil)

Omuta ist mit seinen 123.000 Einwohnern eher ein Provinznest, das jährliche Drachenfest zieht jedoch tausende Menschen in die Stadt. Nach einer etwas wilden Fahrt mit Misakos kleinem „Miniauto“ auf der Suche nach einem Parkplatz, haben wir schließlich vor dem Haus ihrer Freundin halt gemacht. Der Versuch, ihren Wagen neben dem ihrer Freundin zu quetschen misslang. Doch die Freundin wäre keine Freundin wenn sie ihre Einfahrt nicht für uns hergeben würde und dafür ihren eigenen Wagen ins Halteverbot stellen würde.

Nachdem uns bereits der Schweiß literweise die Beine entlanglief. (In Omuta waren knackige 34 Grad und Sonne) haben wir uns vor Festivalbeginn in einem kleinen Teppanyaki-Restaurant den Magen vollgeschlagen. Teppanyaki, das ist eine große Grillplatte, die direkt in den Esstisch eingelassen ist. Man bestellt einfach was man möchte (in unserem Fall hat Misako bestellt, da wir natürlich nichts entziffern konnten) und wirft es auf den Grill. Nach ein paar Minuten war unser Monsteromlett mit Meeresfrüchten und Theryakisoße fertig. Gemundet hat es gut. Aber die Riesenportion war zu dritt nicht zu schaffen. Misako konnte nicht widerstehen und hat sich den Rest einpacken lassen 😉

Nach dem Essen ging es auf die Festivalstraße. Hier war wirklich der Teufel los: Hunderte Essenstände, Tausende Menschen wie man es vielleicht von der Kieler Woche kennt und mittendrinn die riesigen Holzkarren mit Drachenköpfen, die von vielen kräftigen Japanern durch die Straßen gezogen wurden. Auf den Wagen wurde getrommelt, gebrüllt, mit Feuerwerk gesprüht. Die Frauen hatten es da etwas leichter: Aufwendig gekleidet tanzten sie mit den Fächern hinter dem Ungetüm her. Das Schlusslicht bildeten die ganz kleinen. Hier wird also schon der Nachwuchs trainiert.

Der Showdown fand dann in der Stadtmitte statt. Hier traf der Drache eines Stadteils auf den Drachen des anderen Stadteils. Was folgt ist ein Gewitter aus Feuerwerk und rythmischen Getrommel. Dazwischen, unzählige Frauen in aufwendigen Kimonos mit Kind und Kegel. Man kann sagen: Japanische Kultur in Reinform.

Mit dem Versprechen, in ein zwei Jahren ein Widersehen zu feiern verabschiedeten wir uns von Misako und ihren Freunden. Doch der Weg zurück zum Bahnhof war nicht leicht: Misako unterrichtet Englisch und ist in der Stadt bei den jüngeren bekannt und aufgrund ihres ebenfalls noch Jungen alters von 20 Jahren wohl auch sehr beliebt. Immer wieder mussten wir stehenbleiben und Misakos begeisterten Englischschülern erklären wo wir herkommen und dass keiner von uns mit Misako verlobt ist 😉

Alles in allem ein fantastischer Abend mit fantastischen Bildern die man niemals vergessen wird.

24th Jul2010

Strand….Strand….Strand

by Marcel

Itoshima kurz vor Sonnenuntergang :-)

Wenn ihr mehr über unseren Ausflug nach Itoshima erfahren wollt, lest meinen vorherigen Eintrag

— Marcel —

24th Jul2010

Itoshima: Reise mit Hindernissen?

by Marcel

Nachdem alle mehr oder weniger munter gegen drei Uhr Mittag aus den Betten gekrochen sind, ging es direkt zur U-Bahn. Ziel: Itoshima, Kyushus schönste Strände 😉

Je mehr man sich dem Stadtzentrum entfernt, je schwieriger wird es den Weg zu finden. Nachdem unsere U-Bahn Imajuku (今宿) erreicht hatte war es dann entgültig zuende mit englischsprachiger Beschilderung. Eigentlich sollte von hier ein Bus zum Strand fahren. Dumm nur wenn man als Europäer nicht lesen kann wohin.

Doch was macht man, wenn man in Japan nicht mehr weiter weiß? Nichts! Bereits nach wenigen Minuten kam ein älterer Herr aufgeregt auf uns zu. Freudig gab er bekannt er sei „English-Inspector“ (was auch immer das ist) und auch ein paar Brocken Deutsch konnte er (Achse Berlin – Rom – Tokyo lässt grüßen). Er bat uns zu warten, fuhr hastig seine Einkäufe mit dem Rad nachhause, kam wieder,brachte uns zum Taxistand und handelte mit den Fahrern den Preis aus.

Die Taxifahrt verlief problemlos und war mit 3600 Yen auch bezahlbar. Die Strände Itoshimas sind atemberaubend schön, nur hier und da etwas steinig. Besonders hier merkt man den vulkanischen Ursprung der Insel. Das Meer in den Badebuchten war sehr klar und angenehm. Als dann die Sonne unterging bekamen wir Hunger. Doch die Zeit drängte (der letzte Bus geht um 20:45 Uhr, dachten (!) wir :-)

Nach einem strammen Fußmarsch von 20 Min entlang der malerischen Küste kam ein junger Japaner mit einem Roller auf uns zu und teilte uns mit, dass die Busstation gleich im nächsten Dorf sei. Er fuhr vor und wartete am Ortseingang um uns zur Bushalte zu bringen (ja das ist kein Witz). An der Haltestelle die Ernüchterung: Wir haben natürlich den Werktags-Plan gelesen und nicht den Wocheendplan. Der letzte Bus war längst weg. Doch hey, wir sind in Japan :-) Neben der Bushhalte war ein kleines Restaurant. Der Junge mit dem Mofa rief die Kellernerin heraus, die organisierte dann prompt ein Taxi für uns. Da wir 15 Minuten warten musste, hat sie uns noch kostenlos ein Eis aus ihrem Laden spendiert.

Was kann man abschließend dazu sagen? Es ist unglaublich wie freundlich die Japaner gegenüber Ausländern sind. Etwas Vergleichbares findet sich in Europa nicht. Das Cliché: Japaner wären schüchtern und verschlossen gegenüber Fremden ist ein Mythos, den findige Reiseberichtschreiber geschaffen haben.

— Marcel —

24th Jul2010

Qualmende Socken

by Marcel

Auf der Suche nach halbwegs europäischer Clubmusik sind wir heute Abend im „Decadent Deluxe“ gelandet. Der Name ist hier Programm: Dekadenter Eintrittspreis von 5000 Yen (+2 Drinks) aber dafür waren die DJs und die Stimmung Deluxe. Das jap. Label „Steamworks“ hat seinen 2. Geburtstag gefeiert und auf 4 Floors (die japantypisch alle nicht größer als eine Cocktailbar sind) gab es House, Minimal vom Feinsten. Nebenbei haben wir noch einen der DJs, DJ Yoshiki aus Tokyo kennen gelernt. Er war ganz begeistert mal ein paar Gaijins kennen zu lernen und hat uns sogar mal in die DJ-Area hinter das Mischpult gelassen. (Wo passiert sowas schonmal in Deutschland?)

Bild: Djane m.y.k (links), DJ Yoshiki (mitte), ein Stück angeheiterter Eric (ganz rechts)

Nach einem längeren Mittagsschläfchen geht es nun hoffentlich endlich nach Itoshima an den Strand…

— Marcel —

23rd Jul2010

Die ersten gehen…

by Marcel

Für Fransiska, Audry und die etwas „seltsame“ Sabrina war es heute in der Schule soweit Abschied zu sagen. Die Abschiedszeremonie läuft typisch japanisch ab. Zu tieftrauriger Abschiedsmusik tritt jeder Schüler einzeln auf die Tatamibühne und bekommt sein Abschluss-Zertifikat überreicht. Anschließend muss der Schüler noch eine kurze Rede halten (auf Japanisch versteht sich).

Ende nächster Woche sind wir dann wohl an der Reihe :-)

— Marcel —

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